Rhein-Schauen saniert Halle

Die Vorbereitungen für die Ausstellung im Rhein-Schauen an der Halle 1 sind in vollem Gange. foto: Rhein-Schauen

Die Vorbereitungen für die Ausstellung im Rhein-Schauen an der Halle 1 sind in vollem Gange. foto: Rhein-Schauen

Der Verein zeigt neue Ausstellung „Alpenr(h)ein.Geschichte“ ab 1. Mai.

Lustenau. 2017 feiert die Internationale Rheinregulierung (IRR) ihr 125-jähriges Bestehen. Auch der Verein Rhein-Schauen feiert mit. Er setzt sich seit 25 Jahren dafür ein, das historische Jahrhundertbauwerk der Rheinregulierung durch das Museum Rhein-Schauen und das Rheinbähnle im Bewusstsein der Bevölkerung zu erhalten.

Das 20-jährige Bestehen des Museums wird durch einen Umbau und die neue Ausstellung ein besonderes Highlight im Jubiläumsjahr der IRR.

Die Ausstellung wird neu in einer fließenden Architektur präsentiert, die vielfältige Bezüge zwischen den Exponaten herstellt. Anfang des Jahres begannen die Sanierungsarbeiten an der Halle, die von der Internationalen Rheinregulierung in Auftrag gegeben wurden. Schon langsam wird der neue Konzeptansatz sichtbar, vorab lässt sich bereits das Farbkonzept teilweise erkennen. Viele Vorarlberger Firmen sind an der Neugestaltung beschäftigt, darunter auch einige Lustenauer Unternehmen. Die Firma Keckeis war bei den Aufschüttungsarbeiten im Einsatz, die Elektroinstallationen kommen von der Firma ­Stroj und als Generalunternehmer fungiert ebenfalls ein Lustenauer Unternehmen, das Architekturbüro Lothar Huber. Die „Regie“ übernahm der internationale Szenograf Alain Rappaport aus Zürich. Ab 1. Mai 2017 wird die neue Ausstellung „Alpenr(h)ein.Geschichte“ für Besucher geöffnet sein.

Was wird zu sehen sein?

Das inhaltliche Herzstück bilden die Regulierungsprojekte, die in den drei Staatsverträgen (1892/1924/1954) zwischen Österreich und der Schweiz vereinbart wurden, wie der Fußacher- und Diepoldsauer-Durchstich, die Korrektion der Zwischenstrecken bis zur Illmündung, die Eineng­ung Mittelgerinne und die Mündungsvorstreckung in den Bodensee. Es wird auch ein Blick in die Zukunft gemacht: Neben der Erhöhung der Hochwassersicherheit soll der Fluss auch renaturiert werden, ein ständiger Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Natur und der Menschen, die im Rheintal leben.

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