Zentrums-Revitalisierung geht voran

Bürgermeister Dieter Egger und Bernd Federspiel erläuterten die Baumaßnahmen im Hohenemser Zentrum. foto: tf

Bürgermeister Dieter Egger und Bernd Federspiel erläuterten die Baumaßnahmen im Hohenemser Zentrum. foto: tf

In Hohenems entstehen Begegnungszonen mit Tempolimit von 20 km/h.

Hohenems. (tf) Nachdem 2016 die Neugestaltung des Jüdischen Viertels abgeschlossen wurde, geht die Revitalisierung der Hohenemser Innenstadt im heurigen Jahr zügig weiter.

Schon ab dem 20. Februar beginnt der nächste große Bauabschnitt im Emser Zentrum, bei dem zuerst die Harrachgasse und dann die nördliche Hälfte der Marktstraße erneuert wird. „Am Ende werden wir vor einer der schönsten Innenstädte, wenn nicht der schönsten Innenstadt Vorarlbergs stehen, die gleichzeitig auch die größte Begegnungszone Vorarlbergs sein wird“, so Bürgermeister Dieter Egger auf der Pressekonferenz am vergangenen Freitag. „Dank dem Konzept, welches ohne Randsteine oder Bürgersteige auskommt, können auch die lokalen Geschäfte und Anrainer die Marktstraße und die Harrachgasse besser nutzen, da sie für gastronomische Zwecke zum Beispiel locker bestuhlt oder für Märkte und Veranstaltungen genutzt werden kann“, so der Stadtchef weiter.

Geringes Tempo

Möglich wird dies auch durch das moderate Tempolimit von 20 km/h, welches die Lebensqualität im Zentrum beträchtlich erhöhen soll. Ein zeitgemäßes Blindenleitsystem, großzügige Fahrradabstell­anlagen und eine schöne Baumbepflanzung, die gleichzeitig verkehrsregulierend wirken, sollen die Innenstadt zu einer echten Begegnungszone machen und eine gleichrangige Begegnung der Verkehrsteilnehmer forcieren.

Der Straßenbelag werde aus demselben dreifarbigen Granitstein bestehen, wie er auch im Jüdischen Viertel verwendet wurde und sich dort auch bewährt habe, erläuterte Stadtplaner und Ombudsmann Bernd Federspiel: „Der Belag wird wasserabweisend versiegelt, was ihn frostbeständig macht, und das Regenwasser wird mit einem Gefälle in Richtung Straßenmitte kanalisiert und so abgeführt. Während der Bauarbeiten werden gleichzeitig auch die Leitungen des Straßenbelags mit erneuert, was zukünftige Maßnahmen erspart.“

Die Geschäfte in der Marktstraße und Harrachgasse haben auch während der Bauarbeiten weiter geöffnet und sind über die umliegenden Parkplätze und Durchgänge weiterhin gut erreichbar. Dank einer soliden Planung soll das „Baufeld 3“ in nur sieben Monaten abgeschlossen sein.

Infos zum Bauablauf

Für die Umsetzung des ersten Bauabschnittes wird die Harrachgasse ab Höhe Elkangarten bis zum Kreuzungsbereich Marktstraße von Ende Februar bis Sommer 2017 gesperrt.Im zweiten Abschnitt (ab April 2017) wird dieser Abschnitt wieder geöffnet und die Sperre der Marktstraße erfolgt zwischen dieser Kreuzung und der Mondscheingasse. Anwohner- bzw. Anliefer-Verkehr wird im ersten Bauabschnitt eingeschränkt über die Schweizer Straße sowie die Marktstraße bis zur Baustelle ermöglicht. Eine fußläufige Anbindung aller Gebäude ist großteils sichergestellt.

Für alle Fragen während der Bauzeit steht Ombudsmann Bernd Federspiel, Stadtverwaltung Hohen­ems, Stadtplanung, Tel. 05576 / 7101–1412, E-Mail bernd.federspiel@hohenems.at, zur Verfügung.

Information

Bauzeit für das „Baufeld 3“:

» Erster Bauabschnitt:
Februar – April 2017

» Zweiter Bauabschnitt:
April – September 2017

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