Im Einsatz für die Gemeindesicherheit

Die Feuerwehr Wolfurt ehrte ihre verdienten Mitglieder.

Die Feuerwehr Wolfurt ehrte ihre verdienten Mitglieder.

Die Wolfurter Feuerwehr musste im letzten Jahr zu 62 Einsätzen ausrücken.

Wolfurt. Bei der 127. Jahreshauptversammlung begrüßte Kommandant Gerhard Pehr neben zahlreichen Aktiven, Ehrenmitgliedern und Jugendfeuerwehrmännern- bzw. -frauen auch Bürgermeister Christian Natter sowie Altbürgermeister und Ehrenmitglied Erwin Mohr, Adolf Winder von der Polizei Wolfurt, Christl Hechenberger von der Rettungsabteilung Wolfurt sowie BV Bertram Leitner. Die Feuerwehr Wolfurt hat aktuell einen Mannschaftsstand von 97 Mitgliedern, 76 aktive Feuerwehrmänner, -frauen, 12 Ehrenmitgliedern und 9 Jugendfeuerwehrmänner, -frauen.

62 Einsätze

Schriftführer Kurt Gassner legte der Versammlung einen eindrucksvollen Bericht über das abgelaufene Jahr vor. So musste die Ortsfeuerwehr Wolfurt zu 62 Einsätzen ausrücken. Das Ortsgebiet Wolfurt ist von Großbränden verschont geblieben. Bei den technischen Einsätzen sind Verkehrsunfälle, Verunreinigung von Bächen und Gerinnen sowie die Unterstützung der Rettung bei Patientenbergungen hervorzuheben. Im Bereich nachbarlicher Hilfe, standen Einsätze in Schwarzach und Kennelbach an.

Die Wehrmänner und Ehrenmitglieder haben rund 13.600 Stunden für den Dienst an der Bevölkerung aufgewendet. Oliver Berger, Jugendleiter Wolfurt und Bezirksjugendleiter, berichtete über die Tätigkeiten der Feuerwehrjugend.

Jugend: 2870 Stunden

Der Nachwuchs hatte 54 Zusammenkünfte, samt Proben für den Wettkampf. Diese haben sich rentiert, erreichten sie doch bei den Landeswettkämpfen in Hard den 12. und 17. Platz. Sehr erfreulich war, dass fünf Jugendliche in den Aktivstand übergeben werden konnten. Jugendleiter und Feuerwehrjugend brachten es 2016 auf anschauliche 2870 Stunden für die Jugendarbeit. Kommandant Pehr hielt in seinem Bericht fest, dass „wir Gott sei Dank 2016, von größeren Bränden und Katastrophen verschont geblieben sind.“ Allerdings könne man nicht von einem ruhigen Einsatzjahr sprechen, denn 62 Alarmierungen, sind wöchentlich 1,2. „Leider gelingt es den Firmen nicht, die Fehlalarme durch die Brandmeldeanlagen zu minimieren. Die Moral der Truppe wurde aber dadurch nicht geschmälert“, so Pehr. Um für die Vielzahl der meist schwierigen und gefährlichen Einsätze bestens gerüstet zu sein, wurde eifrig geprobt und zahlreiche Kurse wurden an der Landesfeuerwehrschule besucht.

Mitglieder befördert

Weiters konnten auch heuer einige Mitglieder befördert werden, diese sind: Stefanie Oberegger zur Feuerwehrfrau, Andreas Böhler und Florian Weber zum Feuerwehrmann, Daniel Barth zum Oberfeuerwehrmann sowie Florian Kilga und Benjamin Weber zu Oberfeuerwehrmännern. Ein großer Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war der Tagesordnungspunkt Ehrungen. So konnten Willi Klimmer für 60 Jahre, Alfred Wurzer für 50 Jahre, Herbert Natter für 40 Jahre Zugehörigkeit bei der Feuerwehr geehrt werden.

Josef Stadelmann trat 1968 der Feuerwehr Wolfurt bei. Für seine Verdienste und Tätigkeiten bei der Ortsfeuerwehr Wolfurt wurde der Ehrenkommandant zum Ehrenmitglied ernannt.

Wolfgang Hasler trat 1985 der BtF ÖBB und 1987 der Ortsfeuerwehr Wolfurt bei. Er war 15 Jahre Fahrzeug- und Gerätewart, u.a. gab er sein Fachwissen auch als Ausbildungsbeauftragter bei der BtF ÖBB weiter. Dort war er auch zehn Jahre Kdt.-Stellvertreter. Für seine Verdienste wurde ihm das bronzene Verdienstkreuz verliehen.

Kurt Gassner trat am 1974 in die neu gegründete Feuerwehrjugend ein und wurde 1976 als erster der Feuerwehrjugend in den Aktivstand übernommen. 19 Jahre ist er nun Schriftführer, aber er war auch 18 Jahre Kommandant der BtF ÖBB am Bahnhof Wolfurt, deren Gründungsmitglied er war. Für seine Verdienste wurde ihm das silberne Verdienstkreuz verliehen.

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