Start für Luftgütemessungen

Bernhard Braza vor der Luftgüte-Messstation. foto: ame

Bernhard Braza vor der Luftgüte-Messstation. foto: ame

Feldkirch. Die Bevölkerung in der Innenstadt leidet besonders unter der Verkehrsbelastung, zählt doch die Bärenkreuzung zu den drei Plätzen in Österreich mit der höchsten Luftverschmutzung. Erst mit dem Stadttunnel, der eine deutliche Verbesserung der Luftqualität bringen soll, kann sich das ändern. Zur Beweisführung werden jetzt schon Messungen der Luftgüte aufgenommen. Seit Anfang des Jahres wird die Luftqualität an drei Standorten im Projektgebiet des künftigen Stadttunnels mit Mess-Containern kontrolliert, ein vierter soll im Frühjahr folgen. Auch während und nach dem Tunnelbau muss die Luftqualität im Projektgebiet dokumentiert werden.

Projektleiter Bernhard Braza: „Die UVP für den Stadttunnel bestätigt die lufthygienische Entlastungswirkung. Durch die Verkehrsverlagerung in den Tunnel werden die innerstädtischen Bereiche wesentlich entlastet.“

Einstweilen laufen die Vorbereitungsarbeiten nach Plan. Baubeginn soll 2018 oder 2019 sein. Vorerst heißt es allerdings noch warten: Nach dem positiven UVP-Bescheid vom Sommer 2015 liegt die Entscheidung über die Beschwerde der Gegner seit weit über einem Jahr beim Bundesverwaltungsgericht in Wien.

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