Ein strahlendes Lächeln verzaubert

Frauenpower – Carola Wohlgenannt, Doris Kuster-Wohlgenannt, Jaqueline und Jessica. Fotos: lag

Frauenpower – Carola Wohlgenannt, Doris Kuster-Wohlgenannt, Jaqueline und Jessica. Fotos: lag

Zahnersatz wird von den Zahntechnikern immer individuell angefertigt.

Dornbirn. (lag) Zahnlos war gestern. Der Wunsch nach vollkommener Ästhetik ist in unserer heutigen Gesellschaft so stark wie nie zuvor. Ein perfektes Lächeln ist dabei ein zentraler Faktor. Helle, strahlende Zähne mit individuellen Formen spiegeln Jugend und Gesundheit. Gerade auch bei Menschen höheren Alters. Die Zahntechnik ist eine meisterliche Kombination aus Altbewährtem und CAD/CAM-Zukunftstechnologie. Als handwerklicher Meisterbetrieb bildet Wohlgenannt Zahntechnik OG bereits seit vielen Jahren Lehrlinge aus. „Vorwiegend in Handarbeit stellen wir festsitzende Kronen, Brücken, Implantatkronen, Inlays und Onlays oder herausnehmbare Teil- und Vollprothesen her. Auch die Kieferorthopädie mit abnehmbaren Zahnspangen macht einen Großteil unserer täglichen Arbeit aus. Das verlangt viel handwerkliches Geschick und künstlerische Gestaltung“, stellt Doris Kuster-Wohlgenannt den Beruf vor. „Mit der CAD/CAM-Technologie werden die Zähne am Computer designt“, schmunzelt die Expertin.

Handwerklicher Beruf

Jessica Fehr ist im zweiten Lehrjahr. Die 20-Jährige hat sich noch während der HAK für einen handwerklichen Lehrberuf entschieden. „Ich nehme die frischen Silikon-Abformungen aus den Zahnarztpraxen entgegen, mische schon mit einiger Übung frischen Superhartgips an und fertige in kurzer Zeit ein positives Modell vom Patientengebiss. Handwerklich geschickt muss man schon sein, um den Gips ohne störende Blasen in die Abdruckmasse hineinlaufen zu lassen.“ Und sie muss ein Gefühl dafür entwickeln, wann ihr Material besonders gut zu bearbeiten ist: nicht zu flüssig und nicht zu fest soll es sein. Schließlich ist das Modell fertig: die Grundlage für alle weiteren Arbeiten im Dentallabor.

Ein paar Arbeitsplätze weiter sitzt Jaqueline Bohle, ebenfalls Auszubildende im zweiten Lehrjahr. Sie hat ein Modell vom Gebiss eines anderen Patienten vor sich. „Mit Wachs modelliere ich darauf das Gerüst, welches anschließend in CoCr gegossen wird, für eine herausnehmbare Teilprothese.“ Noch lässt ihr die Chefin für die umfangreichen Arbeiten viel Zeit. Schließlich muss alles perfekt sein. Das braucht Ruhe, eine ruhige Hand und hohe Konzentration. „Ich habe bereits eine abgeschlossene Lehre als Einzelhandels- und Bürokauffrau. Mein Traumberuf war aber immer Zahntechnikerin zu werden.“

Währenddessen schleifen und polieren die Kollegen mit schnell drehenden Handgeräten. Irgendwie riecht es wie beim Zahnarzt. Wobei wir schon beim Thema wären. „Die Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt gehört zu den wichtigsten Aufgaben. Mit Silikon-Masse fertigt er noch einen Abdruck von der individuellen Gebiss-Situation. Und dann schlägt die Stunde des Zahntechnikers. Wir sorgen wieder für ein strahlendes Lächeln.“

Bis vor Kurzem gehörte die vierjährige Lehre zu den schlechtbezahltesten. Seit 1. Februar wurde die Lehrlingsentschädigung anderen Lehrberufen angepasst, möchte Kuster-Wohlgenannt den Schulabgängern Lust auf diese Ausbildung machen.

Unser Team braucht dringend Verstärkung. Wir suchen eine/n Zahntechniker/in.

<p class="caption">Jessica Fehr (20)</p><p class="caption">2. Lehrjahr</p><p class="bodytext">Ich mache meist Reparaturen und Modelle. Ich freue mich schon, wenn ich mit Keramik arbeiten darf. Das ist am anspruchsvollsten. Es braucht Genauigkeit, Kenntnisse im technischen Werken, Physikverständnis, um Verarbeitungsprozesse zu verstehen.</p>

Jessica Fehr (20)

2. Lehrjahr

Ich mache meist Reparaturen und Modelle. Ich freue mich schon, wenn ich mit Keramik arbeiten darf. Das ist am anspruchsvollsten. Es braucht Genauigkeit, Kenntnisse im technischen Werken, Physikverständnis, um Verarbeitungsprozesse zu verstehen.

<p class="caption">Doris Kuster-Wohlgenannt</p><p class="caption">Zahntechnikerin</p><p class="bodytext">Die Zahntechnik läuft immer mehr auf einer Designerschiene. Jeder bei uns im Team deckt ein anderes Fachgebiet ab. Die Kommunikation mit Zahnarzt und Patienten hilft uns, die Vielfältigkeit unseres Handwerks umzusetzen. In diesem Beruf hat man nie ausgelernt.</p>

Doris Kuster-Wohlgenannt

Zahntechnikerin

Die Zahntechnik läuft immer mehr auf einer Designerschiene. Jeder bei uns im Team deckt ein anderes Fachgebiet ab. Die Kommunikation mit Zahnarzt und Patienten hilft uns, die Vielfältigkeit unseres Handwerks umzusetzen. In diesem Beruf hat man nie ausgelernt.

<p class="caption">Jaqueline Bohle (24)</p><p class="caption">2. Lehrjahr</p><p class="bodytext">Sehr gerne modelliere ich mit Wachs und lerne auch Zähne am Computer zu gestalten. Mir macht das genaue Arbeiten Freude. Für die Farbabweichungen muss man ein gutes Auge haben und damit lassen auch die „Dritten“ in ihrer Natürlichkeit keine Wünsche offen.</p>

Jaqueline Bohle (24)

2. Lehrjahr

Sehr gerne modelliere ich mit Wachs und lerne auch Zähne am Computer zu gestalten. Mir macht das genaue Arbeiten Freude. Für die Farbabweichungen muss man ein gutes Auge haben und damit lassen auch die „Dritten“ in ihrer Natürlichkeit keine Wünsche offen.

<p class="caption">Genauigkeit ist gefragt.</p>

Genauigkeit ist gefragt.

Seit 1. Februar hat sich die Lehrlingsentschädigung mehr als verdoppelt.

Doris Kuster- Wohlgenannt

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Wohlgenannt Zahntechnik KG

» Kurzegasse 2
6850 Dornbirn
Tel.: 05572 24724

www.wohlgenannt-zt.com

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