Leutbühel – historisch

Das einzige Haus, das heute noch steht ist das „Pircher-Haus“ am Ende des Platzes.  Foto: Sammlung F. Steiner

Das einzige Haus, das heute noch steht ist das „Pircher-Haus“ am Ende des Platzes. Foto: Sammlung F. Steiner

Bis Ende des 4., Anfang des 5. Jahrhunderts ankerten hier die Schiffe römischer Soldaten, ehe die Alemannen das alte Brigantium überrannten und in Besitz nahmen. Später wurde der Leutbühel –auch Lypbühel oder Lygbühl genannt – zum Schnittpunkt der Straßen aus der Oberstadt und der Landstraße (Kirchstraße) nach Lauterach, Wolfurt bzw. der Straße durch den Graben nach Lindau. Nach 1560 war der Leutbühel Markplatz. Zwischen der späteren „Hauptwache“ und dem Zumtobelschen Haus gab es damals noch ein Tor.

Unmittelbar vor diesem Tor war der „Lutpuelsteg“ über den Thalbach, der ungedeckt quer über den Platz und zwischen den Häusern des Rieds (Kaiserstraße) und des Grabens (Rathausstraße) floss. In den 70er-Jahren wurde der Leutbühel zu einer Hauptverkehrsstraße mit Fußgängerunterführung nach Vorbild der Wiener Opernpassage umgebaut und 1974 mit Fertigstellung des neuen Leutbühels eröffnete auch das GWL. Seit 1996 ist der Leutbühel Fußgängerzone.

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